Die meisten werden es bereits mitbekommen haben, die SG Dynamo Dresden verzichtet auf die Auswärtskarten beim Spiel am Millerntor gegen Sankt Pauli. Grund dafür ist das Verhalten der Fans beim Pokalspiel in Dortmund.

Ich weiß, dass manchen Leser/innen das Folgende nicht gefallen wird, aber es zeigt eben meine Meinung.

Kollektivstrafen wie diese lehne prinzipiell ab, auch Fußball ohne Gästefans empfinde ich nicht als erstrebenswerten Zustand, aber ich möchte hier auf einen anderen, eher allgemeinen, Aspekt eingehen. Es ist sicher kein Geheimnis, dass die Fanszene der SGD teilweise gewaltbereit und politisch rechts ist. Dagegen muss definitiv etwas unternommen werden. Kollektivstrafen sind natürlich nicht ideal, aber jede/r, der/die nicht aktiv gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus usw. vorgeht oder es toleriert, verdient ebenso, dass es zu solchen Strafen kommt. Und diejenigen, die sich in Dresden gegen das genannte Gedankengut einsetzen, die wären mir herzlich am Millerntor willkommen und für die tut mir die Kollektivstrafe leid.

Ich fordere daher, dass die gewaltfreie, antifaschistische Fankultur in Dresden gefördert und rechtes Gedankengut stärker bekämpft wird.

 

Ich überlasse es jedem Fan des FCSP selbst, ob er/sie sich mit Dynamo solidarisieren will, bitte aber die oben genannten Punkte zu beachten. Solidarität mit Nazis oder Hooligans passt nicht in unsere Szene, mit den Leidtragenden schon eher.

 

Kein Fußball den Faschisten!

Advertisements