Diese Auswärtsfahrt werde ich wohl nie vergessen, es war eine wunderschöne, aber auch eine nervenaufreibende, stressige und frustrierende Fahrt.  

Bei einer Anstoßzeit von 20:30 Uhr war sofort klar, eine Anreise per Bahn passt zeitlich nicht (da ich ja am Morgen noch in die Schule musste) und so hat Markus aka @remaklation sich selbstlos bereit erklärt, einen riesigen Umweg zu fahren, nur damit ich mit nach Bochum kann. Das werde ich ihm so schnell nicht vergessen 😉 Zahlreiche Staus und Baustellen macht aus den geplanten 2 Stunden Fahrzeit mal eben locker 3 und so kamen wir etwas zu spät.. Danke an dieser Stelle nochmal an Norbert aka @magischerfcblog, der mir die Karte besorgt hat und an @diepauliane und @aquii, die die ersten 5 Minuten des Spiels verpasst haben, da sie vor dem Stadion auf uns warteten. Als es dann endlich in den Block gehen sollte, waren die netten Damen und Herren von der Polizei damit nicht einverstanden, da sich 4(?) Nazis in den Block geschlichen hatten und mehrere Fans des FCSP diesen ganz klar gezeigt haben, was wir von Nazis halten. Alerta Antifascista! Die Nazis wurden abgeführt, und wir kamen ca. 10 Minuten nicht in den Block.

(Blockade der Ordner vor dem Gästeblock; verwackelt, da Aufnahmen nicht erwünscht waren)

 

Die zahlreichen „Nazis raus!“-Rufe haben wir aber draußen gut mitbekommen.. Genauso wie den Torjubel der Bochumer/innen. In der 16. Minute durften wir dann endlich in Block und ab dann sah ich meine Mannschaft stark spielend, was dann auch relativ bald zum Ausgleich führte. Die Stimmung im Block war trotz des Rückstandes die ganze Zeit über richtig gut. Die zweite Halbzeit spielte der magische FC nicht ganz so überzeugend, Bochum war besser. Natürlich hab ich mich unglaublich über das 2:1 gefreut, aber ich hätte mich auch nicht beschwert, wenn Bochum als Sieger vom Platz gegangen wäre. Besonders gefreut hat mich, dass Bartels und Kruse getroffen haben, da ich beide ja des Öfteren kritisiert habe. Nach dem Spiel sorgte mal wieder die Polizei mit zahlreichen Straßensperrungen und Umleitungen für Unmut, aber es blieb alles friedlich. Das anschließende Bier mit Pizza in der Innenstadt war ein Genuss, endlich mal wieder auswärts gewonnen (der letzte Auswärtssieg war gegen einen gewissen Vorstadtverein).

 

Die Fahrt zum Schlafplatz in der Nähe von Gummersbach verbrachte ich größtenteils schlafend. Der Tag war sehr anstrengend gewesen. Einmal mehr ein herzliches Dankeschön an @diepauliane und Mann, die den Schlafplatz mit Frühstück stellten 😉

Die Rückfahrt ging erst mal bis nach Hanau bei Frankfurt, Richtung Wohnort von Markus, von dort aus mit dem Zug zu meinem ca. 2 Stunden entfernten Wohnort in Osthessen. Aber auch hier blieb es nicht bei 2 Stunden, ein Mann warf sich vor den Zug, Sperrung der Strecke. Ich will hier keinem einen Vorwurf machen, aber die Fahrt wurde zunehmend anstrengend. Als ich dann gegen frühen Abend endlich wieder zuhause war, war ich nur noch erschöpft.

Fazit: Chaos, Stress, aber auch eine gewisse Vorfreude, bzw. Glückseligkeit waren immer vorhanden, aber ich liebe meinen FC Sankt Pauli und da muss ich dann eben durch.

Vorwärts magischer FC!

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